7 Selbstwert-Tipps für Frauen

Unter Selbstwert (oder Selbstwertgefühl, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein) wird im allgemeinen die Bewertung, die Du von Dir Selbst hast, verstanden.

Der Psychologe und Psychotherapeut Nathaniel Branden beschreibt in seinem Buch Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls: Erfolgreich und zufrieden durch ein starkes Selbst den Selbstwert als Immunsystem des Bewußtseins und  gibt 6 Grundlagen für ein gutes Selbstwertgefühl an:

  1. Bewusstes Leben
  2. Selbstannahme
  3. Eigenverantwortliches Leben
  4. Selbstsicheres Behaupten der eigenen Person
  5. Zielgerichtetes Leben
  6. Persönliche Integrität

Bewusstheit wird in erster Linie durch Achtsamkeit erreicht. Eine akzeptierende, respektvolle Körper- und Selbstwahrnehmung wird sowohl in spirituellen, als auch in psychotherapeutischen Methoden als Achtsamkeit bezeichnet und ist eine alte Kulturtechnik, die z.B. im Buddhismus seit langer Zeit praktiziert wird.

Die Schulung des Geistes in Achtsamkeit kann ein heilsames im Hier und Jetzt Sein bewirken. Durch Achtsamkeit und ein bewusstes Leben wirst Du emotional stabiler und gelassener. Dein vielleicht negatives Bild von Dir selbst (ich kann das nicht) oder fixe Vorstellungen (die mögen mich nicht) werden sich dadurch zum Positiven verwandeln.

Im Folgenden 7 Tipps, die Dir dabei helfen können.

1. Mach ein Liste mit 5 Eigenschaften, die Du an Dir magst

Vielleicht ein Aha-Erlebnis: Erstelle eine Liste mit mindestens 5 Eigenschaften, die Du an Dir magst. Was gefällt Dir an Deinem Aussehen? Was kannst Du besonders gut? Auf welche Deiner Eigenschaften bist Du stolz? Suche aus verschiedenen Perspektiven nach positiven Seiten an Dir, wenns schwer fällt frag Deine/n beste/n FreundIn!

2. Wähle einen Wochentag, an dem Du Dich nicht selbst kritisierst

Kennst Du dieses Gefühl nicht in Ordnung zu sein, das Gefühl, dass etwas nicht stimmt mit Dir, Du Dich erst verändern musst, anders aussehen musst, Dich anders verhalten musst – und dann…. Ein Resultat aus Kritik-Erfahrungen in Deiner Kindheit. Mach Dir bewusst, dass Du Deine Sicht auf Dich selbst jederzeit ändern kannst, am besten heute! Und ab heute an jedem Dienstag. Und wenn das gut geht auch an jedem Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, usw. ….

3. Lerne Deine Fehler als Helfer zu sehen

Aus Fehlern lernen wir – das hast du bestimmt schon gehört – vielleicht kannst Du es auch nicht mehr hören und fragst Dich, warum zum Lernen wirklich Fehler nötig sind. Das ist ganz einfach. ALLES was wir nicht können, machen wir zuerst falsch. Wir MÜSSEN es zuerst falsch machen. Stell Dir ein Kind vor, das seinen ersten Schritt nicht machen will, weil es nichts falsch machen will. Oder seinen zweiten Versuch nicht machen will, weil es ein Mal nicht funktioniert hat. Dieses Kind würde niemals gehen lernen. Also – hab Mut zum ersten Schritt, zum ersten Fehler, zum ersten Fehltritt. Und dann probiers wieder.

4. Mache eine Liste mit mindestens 5 Dingen, auf die Du stolz bist!

Was ist Dir besonders gut gelungen, was kannst Du besonders gut, was gefällt Dir besonders gut an Dir? Worauf bist Du stolz? Schreib es auf – das hilft, nicht zu vergessen.

5. Behandle Dich so, wie Du eine gute Freundin behandeln würdest

Die wichtigste, längste und vor allem nicht zu beendende Beziehung in Deinem Leben ist die zu Dir selbst. Deshalb solltest Du Dich auf alle Fälle so behandeln, wie Du eine gute Freundin behandeln würdest. Überleg einfach: Wenn Deine Freundin traurig ist, einen Fehler gemacht hat, ihr etwas nicht gelungen ist – was machst Du dann? Reservier Dir einen Tag in der Woche, an dem Du ganz bewusst einfach nur nett und freundlich zu Dir bist. Sei für Dich da, respektier Dich, unterstütz Dich, steh zu Dir, beschütze Dich! Es wird zur Gewohnheit werden.

6. Finde 10 Dinge, die Dir Vergnügen bereiten

Was macht Dir eigentlich Spass auch wenn Du es schon lange nicht mehr gemacht hast? Wo könntest Du das tun? Mit wem? Alleine? Setz alles noch heute auf Deine To-Do-Liste und nimm Dir konsequent Zeit dafür.

7. Lerne Nein-Sagen

Du wirst immer wieder um Dinge gebeten, die Du gar nicht tun willst? Nein sagen fällt schwer? Du fühlst Dich nicht wohl, wenn Du nicht immer „nett“ zu allen Leuten bist? Übernimm die Verantwortung für Dein Wohlergehen und sag nein. Wie es gelingt? Versuche diesen Gedanken „Wenn ich nein sage, werde ich abgelehnt“ durch diesen zu ersetzen: „Vielleicht werde ich abgelehnt, es wird mir sowieso nicht immer gelingen, alles richtig zu machen. Auf diese Art sorge ich zumindest gut für mich selbst.“

Was sind Deine Erfahrungen, was hilft Dir am besten, Dich wohler in Deiner Haut zu fühlen – Dich so zu mögen, wie Du bist und achtsam und liebevoll mit Dir selbst umzugehen? Schreib mir, ich freu mich von Dir zu lesen!


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Astrid Pinter

Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Tanzpädagogin. Ich leite seit über 20 Jahren Tanz- und Bewegungsgruppen für Frauen.
Mehr über mich unter "Über Mich" :-)

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