Spieglein, Spieglein an der Wand….. über Körperbild und Selbstwert

Wie sich Körperbild und Selbstbewusstsein gegenseitig beeinflussen.

Das Körperbild, also unser geistiges Bild von unserem Körper und die Gedanken und Gefühle, die dabei auftauchen, beeinflussen direkt unser Selbstwertgefühl. Das kannst Du ganz einfach selbst ausprobieren – schließ kurz die Augen, sage oder denke etwas freundliches über Dich, nimm wahr wie Du Dich fühlst. Du kannst natürlich auch das Gegenteil ausprobieren, das ist aber vermutlich gar nicht mehr nötig. Wahrscheinlich hast Du schon eine Veränderung in Deinem Befinden wahrgenommen – Du fühlst Dich besser.

Liebevoller Umgang mit Dir Selbst

Das ist aber noch nicht alles. Unser Selbstwertgefühl bestimmt in weiterer Folge die Art, in der wir uns selbst zuwenden. Menschen mit einem guten Selbstwertgefühl gehen liebevoller mit sich und Ihrem Körper um, ob es jetzt um Ernährung, Bewegung oder Körperpflege geht. Und hier schließt sich der Kreis. Ein Körper, der gut behandelt wird, wird Dich sehr wahrscheinlich beim Blick in den Spiegel mehr erfreuen.

Bei Problemen mit dem Körperbild bleiben Selbstachtung und Selbstbewusstsein gering. Die Fähigkeit, Körperbotschaften wie Hunger, Müdigkeit, Langeweile oder Erschöpfung wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren, versagt.

Veränderung durch Tanz

1(1)Tanz, Bewegung und Tanztherapie können Dir helfen, aus diesem Kreislauf auszusteigen. Traditioneller Ägyptischer Tanz legt den Schwerpunkt nicht so sehr auf Tanzschritte oder Choreografien. Vielmehr lernen wir, mit unserem Körper in Kontakt zu kommen, verbessern unsere Körperwahrnehmung und das Bewegungsgefühl. Der Körper etnspannt sich und wir erlauben uns, unseren eigenen Tanz zu erkunden und unsere Einzigartigkeit zu zeigen.

Wir vergleichen uns nicht

Deshalb werden Vergleiche mit anderen immer unwichtiger. Ganz im Gegenteil. Genauso wie wir erkennen, dass wir selbst einzigartig sind, sehen wir auch die Einzigartigkeit der Anderen. Es entsteht Gelassenheit im Umgang mit (vermeintlichen) Fehlern und Respekt vor dem Anders-Sein. Das macht es möglich, Dich selbst zu akzeptieren und langsam “in die eigenen Formen hineinzuwachsen”.

Das Frauenbild, mit dem wir von unserer Umgebung konfrontiert sind, verliert an Einfluss, ein von innen wahrgenommenes Bild von Dir selbst und Deiner Weiblichkeit bekommt zunehmend Gewicht. Selbstzufriedenheit stellt sich ein, der Blick in den Spiegel wird möglicherweise freundlicher.

Und der Kreislauf hat sich zum Positiven gewendet: Dein Selbstwertgefühl steigt, Du wendest Dich Dir und Deinem Körper positiver zu….. der Rest steht am Beginn dieses Artikels.

Erfahrungen damit? – hinterlass mir einen Kommentar – ich freu mich von Dir zu lesen!


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Astrid Pinter

Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Tanzpädagogin. Ich leite seit über 20 Jahren Tanz- und Bewegungsgruppen für Frauen.
Mehr über mich unter “Über Mich” :-)

8 Comments

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  4. Ich kann deine Aussagen nur bestätigen. Ich hab selbst einige Zeit Kurse in oritentalischem Taz gegeben und finde es immer wieder spannend, wie sehr sich die Einstellung der Frauen zu sich selbst verändert, wenn sie sich eine Stunde selbst im Spiegel zulächeln.

    Diesen Effekt beschreibe ich unter anderem in diesem Blogartikel zum Thema Selbstliebe lernen.
    https://www.entfaltungsparadies.at/blog/selbstliebe-lernen/

    Danke für deine Sicht der Dinge!

    • Liebe Ilse,
      schön, von Dir zu lesen! Das finde ich spannend, ich unterrichte immer ohne Spiegel, gerade weil der Blick in den Spiegel oft so kritisch ist… Du scheinst da ja entgegengesetzte Erfahrungen gemacht zu haben?

  5. “langsam in die eigenen Formen hineinzuwachsen” – eine wunderschöne Formulierung.
    Danke, dass Du dieses wichtige Thema aufgreifst.

  6. Ah danke für die Erinnerung ans Tanzen! Das mache ich viel zu selten …. Und gerade beim tanzen vergesse ich alles und schalte vollkommen ab. Mal schaun, ob ich nicht nachher einfach Musik auflege und tanze ….. 😉 Danke!
    Herzensgruß
    Sabine

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