Sei Du Selbst – Tanz als Meditation in Bewegung

Meditation in Bewegung – ganz einfach im Hier und Jetzt

Kennst Du das Gefühl, plötzlich aus einem gedankenverlorenen Zustand aufzuwachen? Oder dass Du Dich dabei ertappst, dass Dir Dinge, die Dich in der Vergangenheit gestört haben,  immer wieder durch den Kopf gehen? Oder dass Du damit beschäftigt bist, Dich vor unangenehmen Dingen, die vor Dir liegen zu fürchten?

Den Großteil unserer Tage verbringen wir ohne besondere Bewusstheit und für viele Gelegenheiten ist das auch gut so. Jede Routinearbeit bewusst auszuführen würde uns wohl überwältigen. Aber die restliche Zeit?

Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da. Was uns wirklich in Verbindung mit uns selbst und unserer Energie bringt ist die Gegenwart. Das berühmte „im Hier und Jetzt sein“. Meditation hilft uns dabei. Vielleicht geht es Dir damit ja auch wie mir – still sitzen und meditieren geht schon ist aber wirklich nicht einfach. Deshalb gehört für mich Bewegung zur Meditation.

Tänzerinnen
Tanzen selbst ist für mich schon Meditation in Bewegung. Meine ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf meinen Körper, die Musik, die Bewegung. Aus der Sufi-Tradition entstammen zusätzlich meditative Bewegungsformen wie der Drehtanz der Derwische. Nicht nur der Meditation, sondern auch der Heilung dienen Zar-Rituale in Ägypten. Beides eine Art von „Gebet in Bewegung„, beides ermöglicht es, den Kopf frei zu bekommen, sich auf den Körper zu konzentrieren und im Jetzt anzukommen. Oft erzählen Tänzerinnen, dass diese Erfahrung einfach glücklich macht. Mir geht es damit genauso.

Eine schöne Möglichkeit sind auch Kreistänze, z.B. internationale Folkloretänze (wenn Du Dich dafür interessierst, schau Dir doch mal die Angebote von Ulli Bixa an. Hier: https://www.wissens-wert.at/ulli-bixa oder hier: http://www.choretaki.com/profil/ulli-bixa). Auch in Kreistänzen verbinden wir uns stärker mit dem eigenen Körper, kommen zur Ruhe und zu uns selbst.

Eine spezielle Form sind meditative Kreistänze. Damit beschäftigt sich auch meine Kollegin Isabella Groß. Sie bietet meditative Kreistänze in Oberösterreich an, Infos hier: http://isabellagross.at/pages/aktuell.php. Allen meditativen Tänzen und Bewegungsformen ist gemeinsam, dass sie automatisch keine Ablenkungen zulassen. Sobald die Gedanken zu wandern beginnen, verlieren wir entweder das Gleichgewicht (z.B. im Drehtanz) oder fallen aus der Choreografie. Beides bringt uns sofort zurück zur Körperwahrnehmung, der Kopf wird wieder frei.

Tanz des Herzens

Viele, die hin und wieder in meine Gruppen kommen, kennen inzwischen die Meditation der Himmelsrichtungen eine einfache Bewegungsmeditation – ebenfalls aus der Sufi-Tradition.

Tanzen macht glücklich

Während Du tanzt, bist Du frei von Bewertungen und negativen Gefühlen. Tanzen bringt automatisch eine gute Stimmung und macht Dich ganz. Vor mittlerweile über einem Jahr war ich in Maribor und hab an Editas Trance-Dance Workshops teilgenommen. Die Erfahrung hat mich überzeugt. Ich bin nicht sicher warum, es „hat einfach gepasst“. Die ganz freie Bewegung, mich mit verbundenen Augen vollkommen unbeobachtet zu fühlen und mich ganz auf mich und die Musik konzentrieren zu können. Bewegung einfach entstehen zu lassen. Die Musik zu fühlen und in Bewegung zu bringen – all das erdet und verbindet mich gleichzeitig. Und bringt mich zurück zu mir Selbst.

In Editas Trance-Dance Stunden bewegen sich alle einfach so wie sie gerade wollen, worauf sie Lust haben, ohne Bewertung und Urteile, lassen einfach los und sind präsent und ganz sie selbst. Es ist nicht so einfach, das zu beschreiben, ich fühle mich dabei sicher, sehr frei und immer wieder ganz im Hier und Jetzt.

Während des Tanzens wird eine große Verbundenheit spürbar, dennoch gibt es genügend Raum für jede/n Einzelne/n. Du kannst Dich selbst ausdrücken, alles was gerade da ist.

Auch Dein Körper kann sich frei fühlen von Zensur und Bewertungen. Nicht Aussehen, Alter oder Figur spielen eine Rolle für Dein Wohlbefinden, sondern einzig und allein Dein Inneres, Deine Bereitschaft, Dich einzulassen, Deine Bereitschaft, Dich der Musik zu öffnen. Es macht keinen Sinn, Dich mit anderen zu vergleichen. Wir sind alle verschieden und einzigartig. Den Moment zu tanzen kann Dir dabei tatsächlich helfen.

Tanzen am Meer

Tanze aus Deinem Herzen – lebe aus Deinem Herzen.

An manchen Tagen bist Du sehr glücklich und möchtest nur Freude ausdrücken. Und dann gibt es Tage, da bist Du traurig, wütend oder frustriert. All diese Gefühle kannst Du durch das Tanzen in Bewegung bringen. Was auch immer Dein Herz gerade bewegt, lass es in Deinen Tanz fließen. Wenn Du Deine wahren Gefühle bewusst erlebst, versetzt Dich das in die Lage, „durch sie hindurch zu gehen“.  Das wird Dir auf alle Fälle Kraft und eine ganz neue Freiheit geben.

Lust auf mehr? -Komm und tanz mit uns!

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Astrid Pinter

Tanz- und Ausdruckstherapeutin, Tanzpädagogin. Ich leite seit über 20 Jahren Tanz- und Bewegungsgruppen für Frauen.
Mehr über mich unter "Über Mich" :-)

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